Lernplan, Bullet Journal und die Hitze

Ohne Lernplan geht bei mir nix

Wie ihr wisst, habe ich im Mai ein Fernstudium begonnen. Nach anfänglichem Chaos habe ich mir die letzten Wochen immer einen Lernplan nach folgendem Schema erstellt:

  1. Ich überschlage, wie viele Seiten ich lesen muss und teile diese Zahl durch 6 Seiten pro Stunde (ergibt sich aus der Annahme, dass ich 10 Minuten brauche, um eine Seite zu lesen) und haue noch was drauf, das heißt ich runde auf (ich nenne das Altersbonus). Diese Zahl verdoppele ich weil ich mir handschriftlich Notizen dazu mache und evtl. noch zusätzlich recherchiere. Daraus ergibt sich die Zeit, die ich pro Kapitel aufwenden muss.
  2. Nach dieser Formel plane ich meine Arbeitstage – meistens 3 á 3 Stunden. In meinen digitalen Terminkalender trage ich alles ein.
  3. Nach der Phase „Lesen und handschriftlich festhalten“ kommt die Phase „Wiederholung, Vertiefen“ mit etwa einer Einheit (3 Stunden).
  4. Daran schließt die Phase „Vorbereitung der Einsendeaufgabe“ an. Hier merke ich oft, dass ich nicht alles abgespeichert habe. Die „Vorbereitungsphase“ kann also durchaus etwas länger dauern, ich rechne immer mit ca. 2 Einheiten (2×3 Stunden an 2 Tagen).
  5. Danach schreibe ich die Einsendeaufgabe vor (1 Einheit) und bearbeite alles nochmal ins Reine (1 Einheit).
  6. Jetzt vollende ich die Einsendeaufgabe und schicke sie weg.

Grobe Formel:

Bullet Journal – Tolle Sache für Aufschieber und andere Strategen

Es ist allgemein bekannt, dass man sich Dinge, die man handschriftlich festhält, besser merken kann (mhm… könnte ich auch mal was drüber schreiben…). Das hat mich dazu veranlasst, mich näher mit dem Thema Bullet Journal zu beschäftigen. Nachdem ich im Netz einige interessante Beispiele gefunden habe, stieß ich auf die perfekte Anleitung zum „BuJu“: https://ostrich.de/bullet-journal/#comment-223

Habe also mein erstes BulletJournal angelegt. ist noch nicht wirklich in meinem Leben angekommen, dient mir aber schon mal dazu, Wichtiges zu notieren und peu á peu schreibe ich mir auch meinen Lernplan hinein.

Ich habe mich für eine wöchentliche Aufteilung entschieden. Zwischen jeder Woche lasse ich mir genug Platz für Notizen etc. Die 8. Spalte der Wochenplanung nutze ich als ToDo-Liste. Achja, ganz am Anfang habe ich 4 Seiten für den Index (Inhaltsverzeichnis) freigehalten – will ja auch mal irgendwas wiederfinden.

Ein lustiger und zugleich praktischer Aspekt ist, dass man aus den vorangestellten Bullets Verschiebe-Bullets machen kann. Habe das in dieser Woche gleich mal ausprobiert und alles in die nächste Woche verschoben, weil es viiiiieeeeel zu heiß ist.




Kategorien:ADHS, Lernen geht immer

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